POSITION. 2019

POSITION 2019

POSITION. Forum/Ausstellung 2019
Der Berufsverband Bildender Künstler*innen hat 2012 die POSITION. Forum/Ausstellung ins Leben gerufen. Die Veranstaltungssreihe zeigt in diesem Jahr 23 Positionen der Neumitglieder des Berufsverbands. Dem Titel POSITION. Forum/Ausstellung entsprechend werden Abendveranstaltungen zu kulturpolitischen, theoretischen und praktischen Themen rund um die Kunst und das Berufsbild der Bildenden Künstler*innen stattfinden. Dafür wurden verschiedene Fachreferenten eingeladen, um einen spannenden und diskursiven Austausch zu initiieren. Veranstaltungsort der POSITION. Forum/Ausstellung ist die Fabrik der Künste, Kreuzbrook 10, 20537 Hamburg.
Ausstellende Künstler*innen
Philip Angermaier. Birgit Bornemann. Jan Dietrich. Anne Dingkuhn. Roland Doil. Satenik Ghulijanyan. Christina von Grote. Svenja Hinrichs. Nina Hotopp. Taru Kallio. Simone Karl. Magda Krawcewicz. Jeanne Lefin. Ingrid Lill. Anne Linke. Xiaomin Liu. Chantal Maquet. Panagiota Monogiou. Antje Oertling-Kappenberg. Christine Rehders. Jana Schumacher. Holger Trepke. Dolores Varela Vilches.
Vernissage: 24. Juli 2019, 19:00 Uhr, einführende Rede: Anne Simone Krüger
Finissage: 4. August 2019, 16:00 Uhr
Führung: 27. Juli 2019 und 3. August 2019, 17:00 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 16:00 bis 19:00 Uhr, Eintritt frei
Das Abendprogramm, Beginn 19:00
28. Juli 2019
KLEINE GESELLSCHAFT FÜR KUNST UND KULTUR - Der Titel erinnert nicht zufällig an vergangene Zeiten, in denen es Gesellschaften zur elektrifizierten Fortbewegung oder zur Erforschung des Südpols gab. Wie viele dieser historischen Gesellschaften, organisiert auch die im April 2014 gestartete Reihe Zusammenkünfte zu interessanten Themen. Die Veranstaltungen finden in einem privaten Raum statt. Es geht um das Zusammenbringen von Leuten und Ideen in zwangloser Atmosphäre. Die Ausstellungen zeigen Kunst oft in Verbindung mit anderen Gegenständen, um so Möglichkeiten auszuloten, das jeweils gestellte Thema aus verschiedenen Perspektiven anzupeilen. Es gibt Lectures, Lesungen und Hauskonzerte. Themen und Stile sind ebenso zeitlos wie aktuell, können umfassend oder mikroskopisch spezifisch sein. Micha Mohr, Peter Boué, Claus Sautter und Alexander Rischer - kleine-gesellschaft.de
OPEN STUDIO - Anne Simone Krüger und Ariane Bethusy-Huc - hat das Ziel, die Kunstszene in Hamburg sichtbarer zu machen. Die frei zugängliche Online-Mediathek wird jeden Monat mit einem neuen Kurz-Video-Porträt von Hamburger Künstler*innen bestückt. OPEN STUDIO besucht sie im Atelier, fängt die einmalige Atmosphäre ein und füllt so die immer größer werdende Leerstelle zwischen dem/der Künstler*in, der Galerie und dem Museum auf der einen und dem Publikum auf der anderen Seite. OPEN STUDIO führt vor Augen, wieviel Kunst Hamburg zu bieten hat. Nicht nur dem Hamburger Publikum, sondern, durch die digitale Präsentation, allen Kunstinteressierten weltweit. Denn Hamburg ist eine Kunststadt. Ab dem 4. Quartal 2019 unter openstudio.gallery. OPEN STUDIO ist eine ArtSceneFilm Produktion. Weitere Informationen auf artscene.film
30. Juli 2019
HOW TO: Öffentliche Kunstentstehungsförderung Kunstförderung polarisiert.
Die gesellschaftspolitische Debatte funktioniert über politisierte Schlagworte wie „Künstlerprekariat“, „Honoraruntergrenze“, „Gerechtigkeitslücke“ oder „Aufmerksamkeitsökonomie“. Von dem Ruf nach mehr Geld hat sich die Debatte zunehmend in Richtung von Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Umstrukturierung weiterentwickelt. Der Vortrag versucht eine Basis für diese Diskussion zu schaffen: Auf welcher Grundlage und nach welchen Leitgedanken funktioniert Kunstförderung? Wie lässt sich ein höheres Maß an Zufriedenheit erzielen? Justus Duhnkrack ist Rechtsanwalt in Hamburg mit Erfahrung im Ausstellungsmanagement. Er publiziert sowohl zu künstlerischen als auch zu juristischen Themen.
ART OFF HAMBURG - Hamburgs Initiativen freier Kunstorte haben ein weites Netz künstlerischer Aktivitäten gespannt, das über Jahrzehnte gewachsen ist und jedes Jahr weiter wächst. ART OFF Hamburg setzt sich für die freien Kunstinitiativen Hamburgs ein, weist auf ihre Vorbildfunktion in einer nachhaltigen Stadtentwicklung hin und fordert eine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit. Unter Punkt 3. des Forderungskatalogs steht: Faire Honorierung für ausstellende Künstler*innen und Akteur*innen der freien Kunstorte, die allein 2018 44.534 unbezahlter Stunden an Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen arbeiteten, an denen 1.435 Künstler*innen beteiligt waren und sich über 97.040 Besucher freuten. Es braucht einen Fonds, um diese Arbeitsleistung fair zu honorieren. art-off-hamburg.de
Frise, Raum linksrechts, mom art space, Galerie Speckstrasse, Westwerk, Frappant, 2025, noroomgallery, xpon-art, nachtspeicher23, Einstellungsraum, Künstlerhaus Sootbörn, Galerie Genscher, Galerie Oel-Früh, Künstlerhaus Wendenstrasse/Studio 45, hinterconti, 8. Salon, Faktor, Vorwerkstift/Galerie 21, bildwechsel, Kunst-Imbiss, Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Come Over Chez Malik‘s
1. August 2019
JES: JULIA ERDMANN SOCIALTECTURE. Das multidisziplinäre Team wirkt als Schnittstelle zwischen Eigentümern, Stadt, Architekten und Nutzern und steht für eine neue Haltung, veränderte Prozesse und originelle Ergebnisse in der Architektur: Socialtecture. Julia Erdmann ist Gründerin des co-kreativen Netzwerkes. Sie studierte Architektur und Stadtplanung in Hamburg und New York und wurde mehrfach für ihren Umgang mit Räumen ausgezeichnet. jes.place
DIE STADTKURATORIN Hamburg ist ein Initiativprojekt der Freien und Hansestadt Hamburg. Es wird gefördert von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg aus Mitteln des Programms Kunst im öffentlichen Raum. Für die zweite Ausgabe 2018-2020 hat Dirck Möllmann die künstlerische Leitung übernommen. Zu seinem Programm HAMBURG MASCHINE werden internationale und hiesige Künstler*innen eingeladen, themenbezogene Arbeiten im öffentlichen Raum der Stadt zu realisieren. Die heutige Stadt war im 20. Jahrhundert eine repräsentative Bühne, eine produktive Fabrik, eine planerische Infrastruktur, eine gebaute Physikalität und eine soziale Tatsache, getragen von ihrer politischen Gemeinschaft. Sie ist all das weiterhin, wird aber durch die technischen Umwälzungen der kybernetischen Epoche grundlegend verwandelt. Was wird aus den urbanen Systemen im Übergang von einem industriellen zu einem maschinischen und sozio-technologischen Gefüge? Welche Aufgaben kann eine künftige Kunst für und mit öffentlichen Räumen darin übernehmen? Und welche gesellschaftliche Bedeutung kann sie erlangen? Das übergreifende Thema des zweijährigen Programms ist Digitalität als neue Form der Kultur des 21. Jahrhunderts. stadtkuratorin-hamburg.de