UWE BERMEITINGER// GELD 06. JULI 2019 17-23 UHR
06.07.2019. - 14:47:20

Geld hat man und Geld hat man nicht. Meistens in umgekehrter Reihenfolge.
Doof, aber egal. Kippy hatte wohl schon recht damals.

Uwe Bermeitinger, Geld
Galerie Genscher 6. Juli 2019

Nur für einen Tag.
Es gibt Musik auch.

Galerie Genscher
Marktstrasse 138
Hamburg, Germany

POSITION 2019
26.06.2019. - 12:17:29

POSITION. Forum/Ausstellung 2019
Der Berufsverband Bildender Künstler*innen hat 2012 die POSITION. Forum/Ausstellung ins Leben gerufen. Die Veranstaltungssreihe zeigt in diesem Jahr 23 Positionen der Neumitglieder des Berufsverbands. Dem Titel POSITION. Forum/Ausstellung entsprechend werden Abendveranstaltungen zu kulturpolitischen, theoretischen und praktischen Themen rund um die Kunst und das Berufsbild der Bildenden Künstler*innen stattfinden. Dafür wurden verschiedene Fachreferenten eingeladen, um einen spannenden und diskursiven Austausch zu initiieren. Veranstaltungsort der POSITION. Forum/Ausstellung ist die Fabrik der Künste, Kreuzbrook 10, 20537 Hamburg.
Ausstellende Künstler*innen
Philip Angermaier. Birgit Bornemann. Jan Dietrich. Anne Dingkuhn. Roland Doil. Satenik Ghulijanyan. Christina von Grote. Svenja Hinrichs. Nina Hotopp. Taru Kallio. Simone Karl. Magda Krawcewicz. Jeanne Lefin. Ingrid Lill. Anne Linke. Xiaomin Liu. Chantal Maquet. Panagiota Monogiou. Antje Oertling-Kappenberg. Christine Rehders. Jana Schumacher. Holger Trepke. Dolores Varela Vilches.
Vernissage: 24. Juli 2019, 19:00 Uhr, einführende Rede: Anne Simone Krüger
Finissage: 4. August 2019, 16:00 Uhr
Führung: 27. Juli 2019 und 3. August 2019, 17:00 Uhr
Öffnungszeiten: täglich 16:00 bis 19:00 Uhr, Eintritt frei
Das Abendprogramm, Beginn 19:00
28. Juli 2019
KLEINE GESELLSCHAFT FÜR KUNST UND KULTUR - Der Titel erinnert nicht zufällig an vergangene Zeiten, in denen es Gesellschaften zur elektrifizierten Fortbewegung oder zur Erforschung des Südpols gab. Wie viele dieser historischen Gesellschaften, organisiert auch die im April 2014 gestartete Reihe Zusammenkünfte zu interessanten Themen. Die Veranstaltungen finden in einem privaten Raum statt. Es geht um das Zusammenbringen von Leuten und Ideen in zwangloser Atmosphäre. Die Ausstellungen zeigen Kunst oft in Verbindung mit anderen Gegenständen, um so Möglichkeiten auszuloten, das jeweils gestellte Thema aus verschiedenen Perspektiven anzupeilen. Es gibt Lectures, Lesungen und Hauskonzerte. Themen und Stile sind ebenso zeitlos wie aktuell, können umfassend oder mikroskopisch spezifisch sein. Micha Mohr, Peter Boué, Claus Sautter und Alexander Rischer - kleine-gesellschaft.de
OPEN STUDIO - Anne Simone Krüger und Ariane Bethusy-Huc - hat das Ziel, die Kunstszene in Hamburg sichtbarer zu machen. Die frei zugängliche Online-Mediathek wird jeden Monat mit einem neuen Kurz-Video-Porträt von Hamburger Künstler*innen bestückt. OPEN STUDIO besucht sie im Atelier, fängt die einmalige Atmosphäre ein und füllt so die immer größer werdende Leerstelle zwischen dem/der Künstler*in, der Galerie und dem Museum auf der einen und dem Publikum auf der anderen Seite. OPEN STUDIO führt vor Augen, wieviel Kunst Hamburg zu bieten hat. Nicht nur dem Hamburger Publikum, sondern, durch die digitale Präsentation, allen Kunstinteressierten weltweit. Denn Hamburg ist eine Kunststadt. Ab dem 4. Quartal 2019 unter openstudio.gallery. OPEN STUDIO ist eine ArtSceneFilm Produktion. Weitere Informationen auf artscene.film
30. Juli 2019
HOW TO: Öffentliche Kunstentstehungsförderung Kunstförderung polarisiert.
Die gesellschaftspolitische Debatte funktioniert über politisierte Schlagworte wie „Künstlerprekariat“, „Honoraruntergrenze“, „Gerechtigkeitslücke“ oder „Aufmerksamkeitsökonomie“. Von dem Ruf nach mehr Geld hat sich die Debatte zunehmend in Richtung von Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und Umstrukturierung weiterentwickelt. Der Vortrag versucht eine Basis für diese Diskussion zu schaffen: Auf welcher Grundlage und nach welchen Leitgedanken funktioniert Kunstförderung? Wie lässt sich ein höheres Maß an Zufriedenheit erzielen? Justus Duhnkrack ist Rechtsanwalt in Hamburg mit Erfahrung im Ausstellungsmanagement. Er publiziert sowohl zu künstlerischen als auch zu juristischen Themen.
ART OFF HAMBURG - Hamburgs Initiativen freier Kunstorte haben ein weites Netz künstlerischer Aktivitäten gespannt, das über Jahrzehnte gewachsen ist und jedes Jahr weiter wächst. ART OFF Hamburg setzt sich für die freien Kunstinitiativen Hamburgs ein, weist auf ihre Vorbildfunktion in einer nachhaltigen Stadtentwicklung hin und fordert eine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit. Unter Punkt 3. des Forderungskatalogs steht: Faire Honorierung für ausstellende Künstler*innen und Akteur*innen der freien Kunstorte, die allein 2018 44.534 unbezahlter Stunden an Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen arbeiteten, an denen 1.435 Künstler*innen beteiligt waren und sich über 97.040 Besucher freuten. Es braucht einen Fonds, um diese Arbeitsleistung fair zu honorieren. art-off-hamburg.de
Frise, Raum linksrechts, mom art space, Galerie Speckstrasse, Westwerk, Frappant, 2025, noroomgallery, xpon-art, nachtspeicher23, Einstellungsraum, Künstlerhaus Sootbörn, Galerie Genscher, Galerie Oel-Früh, Künstlerhaus Wendenstrasse/Studio 45, hinterconti, 8. Salon, Faktor, Vorwerkstift/Galerie 21, bildwechsel, Kunst-Imbiss, Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf, Come Over Chez Malik‘s
1. August 2019
JES: JULIA ERDMANN SOCIALTECTURE. Das multidisziplinäre Team wirkt als Schnittstelle zwischen Eigentümern, Stadt, Architekten und Nutzern und steht für eine neue Haltung, veränderte Prozesse und originelle Ergebnisse in der Architektur: Socialtecture. Julia Erdmann ist Gründerin des co-kreativen Netzwerkes. Sie studierte Architektur und Stadtplanung in Hamburg und New York und wurde mehrfach für ihren Umgang mit Räumen ausgezeichnet. jes.place
DIE STADTKURATORIN Hamburg ist ein Initiativprojekt der Freien und Hansestadt Hamburg. Es wird gefördert von der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg aus Mitteln des Programms Kunst im öffentlichen Raum. Für die zweite Ausgabe 2018-2020 hat Dirck Möllmann die künstlerische Leitung übernommen. Zu seinem Programm HAMBURG MASCHINE werden internationale und hiesige Künstler*innen eingeladen, themenbezogene Arbeiten im öffentlichen Raum der Stadt zu realisieren. Die heutige Stadt war im 20. Jahrhundert eine repräsentative Bühne, eine produktive Fabrik, eine planerische Infrastruktur, eine gebaute Physikalität und eine soziale Tatsache, getragen von ihrer politischen Gemeinschaft. Sie ist all das weiterhin, wird aber durch die technischen Umwälzungen der kybernetischen Epoche grundlegend verwandelt. Was wird aus den urbanen Systemen im Übergang von einem industriellen zu einem maschinischen und sozio-technologischen Gefüge? Welche Aufgaben kann eine künftige Kunst für und mit öffentlichen Räumen darin übernehmen? Und welche gesellschaftliche Bedeutung kann sie erlangen? Das übergreifende Thema des zweijährigen Programms ist Digitalität als neue Form der Kultur des 21. Jahrhunderts. stadtkuratorin-hamburg.de

COVEN Berlin Neodaddyism 09.- 30. Juni 2019  Eröffnung:Galerie Genscher 08. Juni 2019 um 19 Uhr Öffnungszeiten:  jew. Samstag 15-17 Uhr
22.06.2019. - 18:24:08

COVEN Berlin
Neodaddyism
09.- 30. Juni 2019

Eröffnung: 08. Juni 2019 um 19 Uhr

Die Ausstellung Neodaddyism des queer-feministisch, sex-positiv, transdisziplinären Kollektiv COVEN Berlin untersucht das Phänomen Meme und präsentiert neben eigenen Arbeiten internationale Meme-Künstler*innen. Meme basieren auf gefundenen Bildern, die versehen mit kurzen Zitaten oder Aussprüchen im Internet Verbreitung finden und hier zum Ausdruck humorvoller, politischer wie gleichsam sexistischer, rassistischer, faschistischer, diskriminierender Aussagen werden. Das besondere Potenzial von Meme liegt dabei in der willkürlichen Kombination von Schrift und Bild und ihren stark verkürzten, sich zumeist auf emotionaler Ebene vermittelnden Aussagen. Im Kontext Sozialer Netzwerke können Meme in dieser Hinsicht auf besonders eingängige Weise populistische Propaganda produzieren und werden so insbesondere auch von (rechts-)radikalen Gruppierungen und Parteien für ihre Zwecke genutzt. Wahlplakate der AfD, bedienen sich etwa wiederkehrend einer Rhetorik von Meme; ein aktuelles Beispiel zeigt eine blonde, hellhäutige schwangere Frau im grünen Gras, versehen mit dem Schriftzug: „Neue Deutsche? Machen wir selber.“

Aber auch ein vermeidlich harmloses und humorvolles Meme, wie etwa das Bild eines im Fallen begriffenen Kindes mit der Unterschrift „Coffe is ready“, verdeutlicht wie sich Wort und Bild zu extrem einprägsamen jedoch stark verkürzten Aussagen in einem kollektiven Bildgedächtnis verankern. Limor Shifman fasst zusammen: „Meme prägen die Einstellungen, Verhaltensweisen und Handlungen von gesellschaftlichen Gruppen.“ Das prekäre, Meme basieren in den allermeisten Fällen auf der Nachahmung und Vermischung realer Gegebenheiten und verunklären, verleugnen und verwischen Sachlagen zu einer vermeintlich besseren Wahrheit. Die Ausstellung Neodaddyism unternimmt den Versuch solche Mechanismen zu demaskieren und diverse Aussagen entgegenzusetzen. Gleichzeitig wird die Produktion von Meme in einer dadaistischen Tradition verortet und parallele Strukturen – sowohl hinsichtlich einer Auseinandersetzung mit Wort und Bild sowie auch hinsichtlich einer politischen und sozialen Gemengelage um 1920 – sichtbar. Propaganda, so viel wird einmal mehr deutlich, gelang es bereits in Abwesenheit globaler Verbreitungsmechanismen wie dem Internet ihre Wirkungsmacht zu entfalten.

Rosa Windt

Die Ausstellung wurde ursprünglich für den Ausstellungsraum GAVU, der Akademie der Künste in Prag konzipiert und wandert nun in Auszügen in den Projektraum Galerie Genscher.

Beteiligte Künster*innen�: @covenberlin,@decolonial.meme.queens, @lilperc666, @dasharez0ne, @hot.crip, @socialpracticema

Öffnungszeiten: jew. Samstag 15-17 Uhr

Am 30. Juni findet ein Workshop zum Thema Meme mit COVEN Berlin statt. Weitere Informationen folgen.